Steinpilze

Ein paar „Boleten“ (Gattung Boletus) werden als Steinpilze bezeichnet. Es handelt sich hierbei um:

Der Name „Steinpilz“ ist nicht entstanden, da er auf Steinen wächst oder auf steinigem Gelände vorkommt – der Name hat seinen Ursprung in der Konsistenz seines Fleisches. Es ist besonders fest, verglichen mit anderen Pilzen.

Ein paar Dinge haben alle gemeinsam:

Steinpilze sind Mykorrhiza-Pilze. Das bedeutet, Sie gehen eine Partnerschaft mit einer anderen Pflanze (Baum) ein. Daher stammen auch ihre Namen: Fichten-, Kiefern-, Eichensteinpilz (= Sommersteinpilz). Sie sind als kulinarische Delikatesse bekannt. Das kg frische Steinpilze kann schon mal 40 EUR kosten, sie kommen meist aus Osteuropa.

Mykorrhiza Pilze sind heutzutage nicht oder nur kaum züchtbar. Das macht sie so teuer, da sie in freier Natur gesucht und gesammelt werden müssen.

Der Fichtensteinpilz wird auch Herrenpilz genannt. Er ist kaum zu verwechseln mit anderen Pilzen. Eigentlich besteht die Verwechslungsgefahr nur mit dem Gallenröhrling. Dieser Pilz ist nicht giftig, sondern lediglich ungenießbar auf Grund seines bitteren Geschmacks. Dieses furchtbare Erlebnis für unsere Geschmackspupillen ist ein genaues Bestimmungsmerkmal. Wenn Sie sich nicht sicher sind, nehmen Sie eine kleine Kostprobe und spucken diese wieder aus. Sie werden sofort merken, wenn es sich um einen Gallenröhrling handelt. Dieser Geselle hat im Gegensatz zum Steinpilz ein sehr ausgeprägtes Netz auf dem Stiel. Der "Herrenpilz" hat ein weniger stark ausgeprätes Netz, welches sich hauptsächlich am oberen Teil des Stieles befindet. Die Röhren von Gallenröhrlingen habe einen leichten Rosastich, welcher bei Steinpilzen nie vorkommt. Besonders unerfahrene Sammler könnten einen Steinpilz evtl. noch mit dem Maronenröhrling verwechseln. Diese Verwechslung ist gefahrlos, da der Pilz essbar ist. Im Gegenteil zum Steinpilz werden seine Röhren bei Berührung blau und zudem fehlt im die Netzzeichnung auf dem Stiel.

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